Eröffnung der Venusblume


Klaus-Dieter und Vanya


Volker Sieber


Garten in der Venusblume

 

Die Geheimnisse der Venusblume

Klaus-Dieter Straub, Volker Sieber, Vanya Krönke-Sprick und Sabine Engelhardt haben auf dem Geavivagrundstück im Mai 2014 eine Venusblume geschaffen. Dort befindet sich jetzt der Gemüsegarten.

Würde der Planet Venus auf seiner Bahn eine Leuchtspur hinterlassen, so würde sich im Verlauf von acht Jahren von der Erde aus gesehen diese wunderbare Form einer fünfblättrigen Blume ergeben.
Dies zeigt einerseits die besondere Beziehung zwischen der Venus und der Erde. Andererseits deutet schon die Ähnlichkeit mit einer Rosen- bzw. Apfelblüte darauf hin, dass es sich hierbei um ein Liebeszeichen handelt, wie auch die Göttin Venus schon immer als die Liebesgöttin galt.

Ein anderes Geheimnis der Venusblume verbirgt sich in ihrem geometrischen Aufbau:
Sie steckt voller Harmonie, die sich auf dem Goldenen Schnitt gründet. Alle ihre Teilstrecken stehen in diesem wunderbaren Verhältnis zueinander, und auch alle Kreise, die man durch die Bogenschnittpunkte ziehen könnte, weisen dieses harmonische Verhältnis auf. Somit ist die Venusblume eine Form der Harmonie und des Ausgleichs ähnlich dem Fünfeckstern, aber durch den Schwung ihrer Bögen sehr viel weicher, anmutiger und weiblicher.

Wenn man der Spur der Venusblumenform nachgeht, dann erlebt man ein weiteres Geheimnis: Es ist eine Endlosschleife, die nie aufhört. Man wird in weiten Bögen so lange durch die gesamte Blütenform geführt, bis man wieder an dem Ausgangspunkt angekommen ist und könnte diese Form so immer weiter begehen. Wenn mehrere Menschen diese Spur von verschiedenen Ausgangspunkten abschreiten, so treffen sie sich immer wieder an den Knotenpunkten. Für mich ist das ein Symbol dafür, wie alles auf der Welt miteinander verwoben und vernetzt ist und miteinander in endloser harmonischer Verbindung steht.

Das Besondere der Venusblume ist, dass sie nicht nur harmonische Verhältnisse in sich birgt, sondern auch Harmonie bewirken kann: Die Venusblume wirkt wie ein Organ, das Energien aufnehmen und abgeben kann. Die Liebesimpulse, die aus der Sphäre der Venus zur Erde gesendet werden, empfängt die Venusblume und verstärkt sie. Die Erde empfängt damit kosmische Liebe. Wenn man den Bögen der Venusblume nach innen folgt, kann man erspüren, wie dieser kosmische Liebesimpuls immer tiefer in die Erde eindringt und beim Nach-außen-gehen kann man spüren, wie aus der Erde eine Hinwendung zum Kosmos erfolgt. Es ist wie ein Prozess der Ein- und Ausatmung. Aber nicht nur dieses kosmische Liebesspiel, dieser Tanz zwischen Venus und Erde ist erlebbar: Die Venusblume zeigt uns wie alles mit allem verwoben ist: Alles ist eins in der Liebe und der Schöpfung: Mensch-Tier-Pflanze-Stein-Erde-All.

Die Venusblume steht für die liebende, allumfassende harmonische Verbindung in der Welt. Sie ist deshalb auch ein Friedenszeichen. Sie steht für Ausgleich zwischen den Menschen, den Völkern, den Rassen, den Geschlechtern. Je nachdem man ihre Spur nach rechts oder nach links begeht, bewirkt man männliche oder weibliche Energien. Und es liegt noch ein weiteres Geheimnis darin verborgen: Begeht man die Form im Uhrzeigersinn, so wird man dennoch die Blütenspitzen nacheinander entgegen dem Uhrzeigersinn erreichen und umgekehrt. Dies ist ein weiterer Hinweis auf die harmonisierende Wirkung der Venusblume.

Die Venusblumen, die in der Welt gelegt werden, verbinden die Welt und die Menschen durch ihren Liebesimpuls. Wir sind froh und dankbar, dass wir diese Venusblume hier in Kroatien in Milna auf der Insel Brac auf diesem schönen und besonderen Platz unterhalb des Steinkreises legen konnten. Es ist ein guter und kraftvoller Ort, und schon jetzt ist spürbar, dass Steinkreis und Venusblume miteinander in Beziehung stehen und sich ergänzen. Vanya und ich bekamen diesen Impuls als wir in diesem Frühjahr von dem Gea-Viva-Projekt erfahren haben. Es war eine kosmische Fügung, dass wir von dem geomantischen Impuls von Sabine Engelhardt gerufen wurden. Eine weitere Fügung konnten wir erleben, dass uns eine unverhoffte Hilfe zukam: Volker Sieber kam zufällig zur rechten Zeit auch an diesen Platz und hat sich wunderbar mit diesem Impuls verbunden. Innerhalb einer Woche war die Blume fertig.

Wir vier Menschen konnten in dieser Woche an uns selbst die Harmonie und Liebeskraft erfahren, die diese Blume ausstrahlt. Möge sie auch weiterhin diesen Platz, die Pflanzen, die hier wachsen, die Tierwelt, die hier zuhause ist, die Menschen von Milna, von Brac, ja den ganzen dalmatinischen Raum mit ihrer Energie stärken und harmonisieren. Meines Wissens ist sie die erste Venusblume, die in ihren Blütenblättern Nutzpflanzen und Blumen erhält, sowie in ihrem Zentrum eine sprudelnde Quelle aufweist. Diese Idee von Sabine Engelhardt ergänzt wundervoll die belebende Kraft der Venusblume, denn sie macht deutlich, wie aus dem Zentrum der Erde die lebendige Kraft des Wassers aus der Erde quillt. Wir freuen uns, wie diese Blume schon jetzt weithin leuchtet und sich an diesem Platz harmonisch in die Landschaft einfügt.

Möge sie zum Segen werden und den Pflanzen, Tieren und Menschen Liebe schenken.

Klaus-Dieter Straub und Vanya Krönke-Sprick
Zur Einweihung der Venusblume von Gea-Viva in Milna am 16. Mai 2014