Gea Viva Team


Römischer Steinbruch


Herkulesrelief auf Brac


Herkulespfad

Herkules - der Weg des Helden: Geomantisches Projekt Insel Brac - 20. - 27. September 2014

Unser Team hat sich mit der tieferen Bedeutung der Herkulestaten für uns heute beschäftigt. Dazu haben wir uns mit Literatur zum Theme beschöftigt, haben meditiert und haben verschiedenen Orte auf Brac besucht, die mit ihm in Resonanz stehen.

Projekthintergrund
Der Diokletianspalast, Splits bekannteste Sehenswürdigkeit und Weltkulturerbe ist aus Stein von der Insel Brac gebaut. Dieser wurde in der Näher des Ortes Splitska abgebaut, etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt. Bracstein ist weltbekannt und ein begehrtes Baumaterial. Der antike Steinbruch aus dem 4. Jahrhundert wurde vor kurzem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei den Säuberungsarbeiten wurde ein römisches Relief gefunden, das Herkules, den Schutzpatron der Steinbrucharbeiter, darstellt. Dieses ist in eine Felswand gehauen, leicht zugänglich und in jedem Fall einen Besuch wert.

Herkules und seine Bedeutung
Um in den Kreis der Götter aufgenommen zu werden, musste Herkules, Sohn von Zeus und der sterblichen Alkmene, zwölf fast unmeisterbare Taten vollbringen. Durch sie zeigt Herkules seine Stärke, Intelligenz und seine Fähigkeit, mächtige Verbündete zu finden.Zu unsere Überraschung zeigte sich Herkules einige Male in unseren Meditationen als ziemlich kleines Wesen, dass unsere Unterstützung und Anerkennung braucht. Herkules ist auf vielen Ebenen von Bedeutung, zum Beispiel zeigt er uns, dass es wichtig ist, zu wachsen und sich Herausfordungen zu stellen, die schwierig sind und dass wir den Weg einschlagen "gottgleich" zu werden, das heisst uns bewusst zu werden, dass wir unsere Erlebnisse selbst schaffen und mit Wesen und Kräften auf verschiedenen Ebenen kooperieren.

Kooperative Herangehensweisen in der Geomantie
Manuela Kaniški, Annette Frederking, Ingrid Tasch, Urša Vidic, Manuela Geisler und ich haben auch ungewöhnliche Wege in der Geomantie ausprobiert. In diesem Feld interagieren wir mit subtilen Dimensionen, die nicht sichtbar sind und Informationen, die wir erhalten, sind oft traumähnlich. Jede Person geht, je nach ihrer Lebenserfahrung, ihren Stärken und ihrem Empfinden, mit verschiedenen Aspekten eines Ortes in Resonanz. Gerne verwende ich die Metaphor, dass geomantische Analysen sich wie ein Elefant unter einer Decke verhalten: jemand fühlt ein Ohr, jemand anderes ein Bein und ein Dritter the Beschaffenheit der Haut. Im ersten Moment erscheinen diese Wahrnehmungen wie ein Widerspruch, aber sie sind einfach verschiedene Aspekte der selben Sache. Ich bin fest davon überzeugt, dass ganz wenige Menschen die Fähigkeit besitzen, den gesamten Elefanten zu sehen. Dies bedeutet, dass bei einem traditionellen Seminar, der Lehrere sagt dieser Ort sei ein Ohr und schon in diesem Moment bleiben die anderen Aspekte unter Umständen schon unbeachtet und werden dann auch nicht in eine geomantische Heilung einbezogen.

Bei unserem Seminar hat Manuela Geisler uns zum Beispiel gezeigt, wie sie mit ätherischen Ölen geomantisch arbeitet, Manuela Kaniski hat die Information bekommen, dass wir eine Höhle auf dem Plateau des Berges Vidova Gora suchen sollten, die wichtig für unseren Prozess ist. Ursa Vidic bereitete eine Kurzfassung von Alice Baileys Buch über Herkules vor, Ingrid Tasch war eng mit den Engelsqualitäten verschiedener Orte verbunden, Annette Frederking hat Kosmogramme entwickelt, die die Qualitäten der Herkulesaufgaben wiedergeben, mit denen sie sich beschäftigt hat und ich habe ein Ritual initiiert, das uns mit den Priesterinnen der Drachenhöhle verbindet. Lasst uns solche kooperative Herangehensweisen in der Geomantie ausprobieren
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Sabine Engelhardt