Annette Frederking

In meinem Lebenslauf spiegelt sich in gewisser Weise auch unsere Zeitgeschichte mit dem sich wandelnden Verstehen unserer Heimat, der Erde, wider. In den 70er Jahren arbeitete ich naturwissenschaftlich- technisch in einem mineralogischen Forschungslabor, in den 80er Jahren studierte ich Landschaftspflege mit Zusatzqualifikationen in Umweltethik und Naturpädagogik, wirkte in ökologischen und naturpädagogischen Projekten mit und begann als Eutonieleiterin (Eutonie ist ein westlicher Weg der körperlichen Selbsterfahrung) meinen Wirkungskreis durch die Arbeit am Menschen/ Menschsein zu erweitern.

In den 90er Jahren lernte ich die Geomantie kennen und ab 2003 berührte mich die Welt der indigenen Schamanen, vor allem die Mission des internationalen Rats der 13 indigenen Großmütter. Dadurch, dass ich all diese unterschiedlichen Weisen, das Leben zu erforschen und zu gestalten, kennenlernen durfte, fällt es mir leicht, allen mit Wertschätzung zu begegnen.

Mein derzeitiger Fokus ist der der Geakultur. Darunter verstehe ich all jene Impulse und Aktivitäten, die uns helfen eine Kultur des Miteinanders zu erschaffen, die eingestimmt ist auf das Wesen der Erde UND in der der Mensch in seiner ganzen Weite und Tiefe einen neuen Verwirklichungsraum findet. Gea Viva ist für mich ein lebendiges Beispiel, wie diese neue Kultur verwirklicht werden kann und ich bin dankbar, Teil dieser Initiative zu sein.

Meine weiteren Beiträge sind:

www.annette-frederking.de